Verbreitung: Südwestkanada bis Nordamerika

Länge: 28-30 cm

Schwanz: 7-11,5 cm

Gewicht: 0,7-1,5 kg

Bestand: weniger gefährdet

Nahrung: Gras, Kakteen, Wurzeln und Insekten

Sozialstruktur: Clique mit einem Männchen und mehreren Weibchen

Tragzeit: 33-38 Tage; 8 Jungen

Lebenserwartung: In freier Natur: bis 6 Jahre; im Zoo: 10 Jahre

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Präriehund [lat.: Cynomys ludovicianus]

Es gibt fünf Arten von Präriehunden, die alle eine Vorliebe für Grasland haben. Es gibt: Schwarzschwanz-Präriehund, Weißschwanz-Präriehund, Mexikanischer Präriehund, Gunnisons Präriehund und den Utah-Präriehund.
Ihren Namen haben sie wegen ihrem hundeartigen Gebell und ihrem Lebensraum, den Prärien. Dies sind Gras- und Steppenlandschaften in Nordamerika. Die Farbe ihres Fells ist gelblich-grau bis braun und dunkel gesprenkelt. Präriehunde bauen Erdhöhlen, in denen sie wohnen. Jeder Tunnel der Erdhöhlen hat einen Eingang und einen Ausgang und kann 30m lang und 5m tief sein. Der Eingang wird immer bewacht. Wenn Gefahr droht, warnt der „Wachhund“ seine Familie mit einem Schrei und alle suchen Schutz im Bau.
Die größte Präriehundkolonie liegt in Mexiko und hat mehr als 1Million Bewohner. Feinde der Präriehunde sind Kojoten, Dachse, Klapperschlangen und Greifvögel. Auch wenn man Präriehunde in Zoogeschäften kaufen kann, sind sie auf keinen Fall als Haustiere geeignet!


Präriehunde © L. Kupferschläger

Unsere Tier-Reporter: Tanja 10, Nergiz 11, Renate 8, Silvana 10 und Nurselin 10