Das Totenkopfäffchen lebt im Tropischen Regenwald Süd- und Mittelamerikas, vorwiegend in der Nähe von Flussläufen.

Dort ernähren sie sich von Fröschen, Vogeleiern, Insekten, Schnecken, Früchten und Beeren.

Dieser Affe hat etwa die Größe eines Eichhörnchens und wird deshalb auch im englischen Sprachraum "Eichhörnchenaffe" genannt.

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Totenkopfäffchen [lat.: Saimiri sciureus]

Die Totenkopfäffchen werden knapp 31 cm groß, wobei der Schwanz 40 cm lang wird.
Ihren Namen verdanken sie der eigenartigen Gesichtszeichnung, die bei flüchtigem Betrachten an einen Totenschädel erinnern soll.

Auf den Boden kommen diese echten Baumtiere nur selten. Die Totenkopfäffchen können ausgezeichnet springen und wirbeln sich meterweit durch die Luft. Bevorzugte Aufenthaltsorte sind die Baumkronen an Waldrändern und Flussufern, wo durch den starken Lichteinfall viele Pflanzen mit essbaren Früchten und Beeren wachsen.


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Totenkopfäffchen © L. Kupferschläger

Totenkopfäffchen leben in größeren Sozialverbänden von bis zu 100 Tieren.
Die Weibchen tragen das ganze Jahr über Jungtiere aus, welche sie zunächst zwischen den Armen mitnehmen und später auf dem Rücken.

Eine Besonderheit ist das Einreiben des Fells und der Hände mit Eigenurin. Zum einen verbessern sie damit den Griff, hauptsächlich dient dies aber der Revierkennzeichnung.

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