18.06.2014   |   » zur Übersicht der Meldungen


Unentschieden im Servalgehege

Während derzeit alle Augen – zumindest die der Fußballfans – nach Brasilien gerichtet sind, wo Sieg und Niederlage über den nächsten Fußballweltmeister entscheiden, freut sich der Euregiozoo über ein besonderes Unentschieden.
Denn im Servalrevier des Öcher Zoos haben gleich beide Weibchen für Nachwuchs gesorgt und nicht nur das, mit jeweils drei Jungtieren sind die Würfe auch noch gleich groß. Allerdings sind Luzi, Lekoko und Lekiti fast zwei Wochen älter, als ihre Halbgeschwister Lady, Tiga und Tongo.
Mit diesem bemerkenswerten Zuchterfolg leistet der Aachener Tierpark einen wichtigen Beitrag zum Arterhalt, denn die gefleckte Raubkatze ist in weiten Teilen Südafrikas bereits komplett verschwunden. Die Zucht der Tiere, die wie eine Kreuzung aus Luchs und Gepard aussehen, ist nicht unkompliziert, in Aachen gelingt sie regelmäßig.
„Die wiederholte Nachzucht zeigt, dass sich die Servale in ihrer Anlage wohlfühlen“, freut sich Zoochef Wolfram Graf-Rudolf über den sechsköpfigen Katzennachwuchs. Das Gehege der Servale war eines der ersten, welches unter seiner Regie neu geschaffen wurde und welches auch in Fachkreisen hohe Anerkennung genießt.
Und nicht nur dort, auch die Besucher des Euregiozoos bleiben gerne an der Servalsavanne stehen. Dies dürften sie in nächster Zeit öfter machen, wenn nämlich der Nachwuchs von Familie Serval sein Revier erobert, unter den stets wachen Blicken der sichtlich stolzen Mütter.


© Johannes Wapelhorst

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